Bumerangs für die Jungen

In der alten Holzwerkstatt war am vergangenen Dienstag viel los. Die Jungengruppe war dort. Eigentlich war in der Werkstatt bis zum Jahr 2006 die hauseigene Schreinerei des Trägerwerks der Georgspfadfinder e.V. untergebracht. Doch jetzt waren die Jungen des Marcel-Callo-Hauses dort.

Aus dünnem Holz wurden Bumerangs gebaut. Eigentlich benutzten die Menschen die Bumerangs vor vielen hundert Jahren als Jagdwerkzeug. Doch heute benutzen sie die Kinder zum Spielen. Zuerst zeichneten die Kinder ihren Bumerang auf das Holz. Als Schablone diente ein bereits fertiggestellter Bumerang. Unter  Anleitung der Betreuer wurden diese mit der Kopiersäge ausgesägt. Mit der Raspel wurde das Werkstück dann so bearbeitet, dass der Bumerang auch richtig fliegen konnte und wieder zum „Werfer“ zurückkommt.

Auf einem Bauplan konnten die Kinder genau sehen, welche Stellen sie beim Bumerang „abraspeln“ mussten. Dabei kam es darauf an, dass an den Seiten kleine Ausbuchtungen entstanden. Auf der einen Seite mehr, als auf der anderen.

Nach einiger Zeit konnte man erkennen, dass ein Bumerang in der Form aussieht wie ein Flugzeug. Vorne etwas spitzer und die Seiten nach außen gebogen um auch gut im Wind fliegen zu können.

Nach diesem Arbeitsschritt wurde ein neues Werkzeug gebraucht. Die Feile. Mit ihr wurden die Außenseiten des Bumerangs rund- und glattgeschliffen. Danach wurde die restliche Oberfläche mit Schleifpapier geschliffen.

Zum Abschluss durften die Jungen aus der Jungengruppe ihren Bumerang bemalen und fliegen lassen.

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